Aeroplan-Status 2026: Die neue SQC-Rechnung statt Meilen und Segmente
Aeroplan Elite Status hat 2026 eine neue Währung: Status Qualifying Credits, kurz SQC. Die alte Kombination aus Meilen, Segmenten und Umsatz wurde durch eine Leiter ersetzt. Eine Währung bedeutet jedoch nicht eine Sammelrate: Tarif, ausführende Airline, Ticketstock, Partneraktivität und Kartenumsatz verändern das Ergebnis. Dieser Guide übersetzt die offiziellen Regeln in ein belastbares Planungsmodell.
Die fünf Hürden
Die veröffentlichten Stufen verlangen 25.000 SQC für 25K, 35.000 für 35K, 50.000 für 50K, 75.000 für 75K und 125.000 für Super Elite. Berechtigter Air-Canada-Umsatz umfasst Basispreis plus Airline-Zuschläge, aber keine Steuern, Gebühren und Drittanbieterentgelte.
Auf einem von Air Canada ausgestellten Ticket mit Nummernbeginn 014 bringt Economy Standard 2 SQC je berechtigtem kanadischen Dollar, Flex oder höher 4 SQC. Basic bringt nichts. Dieselbe 2-oder-4-Rate gilt für Star-Alliance-Flüge auf 014-Ticketstock. Flüge sonstiger Partner auf 014-Ticketstock bringen keine SQC.
Drei Sammelwege – und zwei getrennte Limits
Berechtigte Partneraktivität wird mit einem SQC je fünf Aeroplan-Basispunkte umgerechnet, maximal 25.000 SQC pro Kalenderjahr. Bonuspunkte, transferierte Punkte und Aeroplan-eStore-Punkte sind ausgeschlossen. Berechtigte Star-Alliance-Flüge ohne 014 teilen diesen Partnerrahmen.
Ausgewählte Aeroplan-Karten bilden einen zweiten Weg. Laut offizieller Einführung sammeln Premiumkarten 1.000 SQC je 5.000 CAD berechtigtem Kartenumsatz, Kernkarten 1.000 je 20.000 CAD; zusammen gilt ein jährliches Kartenlimit von 25.000 SQC. Produkt und Land entscheiden über die Berechtigung, daher sind die aktuellen Herausgeberbedingungen maßgeblich.
Rechenbeispiele
1.000 CAD berechtigter Basispreis plus Zuschlag in Standard auf 014 ergeben 2.000 SQC. Derselbe berechtigte Umsatz in Flex ergibt 4.000. Ein billiges Langstrecken-Ticket in Basic ergibt unabhängig von der Distanz null. Ein Star-Alliance-Flug auf fremdem Ticketstock, der 5.000 Aeroplan-Basispunkte sammelt, bringt 1.000 SQC – vorbehaltlich Partnerlimit.
Der häufigste Fehler ist die Verwendung des gesamten Endpreises. Enthält ein Checkout von 1.200 CAD beispielsweise 310 CAD Steuern und Drittgebühren, multipliziert das Programm nicht einfach 1.200. Verwende den von Air Canada ausgewiesenen oder im Konto gutgeschriebenen berechtigten Betrag.
Was sich strategisch ändert
- Der Tarif zählt stärker als die Distanz. Ein kleiner Aufpreis von Standard auf Flex kann Flug-SQC verdoppeln, muss sich aber auch durch die übrigen Tarifleistungen rechtfertigen.
- Basic ist eine harte Null. Ein Mileage Run in Basic ist kein SQC-Run.
- Bei Partnerflügen zählt die Ticketnummer. Derselbe ausgeführte Flug kann je nach 014-Ticketstock einer anderen Regel folgen.
- Karten und Partner ergänzen das Fliegen. Die jeweiligen 25.000-SQC-Limits verhindern, dass einer der Wege allein das Super-Elite-Ziel ersetzt.
Milestones und das Folgejahr
Aeroplan vergibt Milestone Benefits alle 10.000 SQC bis 200.000, danach alle 20.000. Die angekündigte Head-Start-Funktion beginnt erst 2027 und basiert auf 10 Prozent der SQC des Vorjahres; sie gehört nicht in die 2026er-Sammelrechnung. Prämientickets sammeln keine SQC.
Fazit
Das System ist leichter modellierbar, verzeiht aber keine groben Annahmen. Erfasse für jede Buchung berechtigten Umsatz, Tarif, Operator und Ticketnummer. Vergleiche einen Tarifaufpreis sowohl mit den zusätzlichen SQC als auch mit den Tarifleistungen – zahle nie eine große Differenz nur für SQC.
Quellen (offiziell, geprüft am 19. August 2026): Air Canada — Aeroplan Elite Status und SQC-Regeln, Air Canada — Programmankündigung 2026. Kartenberechtigung und Gutschrift hängen von den aktuellen Produkt- und Kontobedingungen ab.